Landeskunde

 

 

 

Südwestlich von Thessaloniki, zwischen den beiden Flüssen Aliakmon und Pinios, befindet sich auf dem Nordgriechischen Festland der Regierungsbezirk Pieria.

Pieria erstreckt sich über 1.548 km2, hat 106.886 Einwohner und verläuft an der Küste der Meerenge Thermaischer Golf. Die Hauptstadt des Bezirks ist Katerini, eine reiche moderne Stadt, 6 Km vom Meer entfernt am Beginn des Gebirgsmassives Olymp.

Der Charakter des Gebietes wird bestimmt durch die Nahe des großen und berühmten Olymps und des blauen Meers. Die Landschaft Pierias zeigt uns ganz unterschiedliche Gesichter. Bei Katerini ist die sehr eben und weitläufig. Landwirtschaftlicher Nutzbau ist hier vorherrschend. Kilometerlanger flach abfallender Sandstrand kennzeichnet die Küste Katerinis, der die beiden typisch griechischen Strandbäder Paralia und Olympische Riviera verbindet.

Weiter südlich entlang der Nationalstraße Richtung Athen erhebt sich majestätisch der Hocholymp bei Litochoro. Der höchste Gipfel des Olymps ist der Mitikas, auch Pantheon genannt, mit 2.917 m.

Weitere nennenswerte Gipfel sind Stefani mit 2.905 m, Skala 2.866 m. und der Skolio mit 2.911 m. Der Olymp, größter und heiligster Berg der Griechen, war auch der Sitz der 12 Olympischen Götter. Die Bewohner Pierias sind wegen ihrer Gastfreundschaft bekannt und leben zum größten Teil von der Landwirtschaft. Die fruchtbare Erde Makedoniens und das milde Klima lassen den Anbau von Melonen, Kiwis, Wein, Oliven, Baumwolle, Tabak und sogar Reis zu.

 

Olympische Riviera